| lyric | 1. Wohlauf! Es ruft der Sonnenschein hinaus in Gottes Welt: Geht munter in das Land hinein und über berg und Feld! Es bleibt der Strom nicht ruhig stehn, gar lustig rauscht er fort; hörst du des Windes muntres Weh’n? Er braust von Ort zu Ort.
2. Es reist der Mond wohl hin und her, die Sonne ab und auf, guckt übern Berg und geht ins Meer, nie matt in ihrem Lauf. Und, Mensch, du sitzest stets daheim, sehnst dich nicht nach der Fern’? Sei frisch und wandle durch den Hain und sieh die Fremde gern.
3. Wer weiss, wo dir dein Glücke blüht, so geh und such’ es nur; der Abend kommt, der Morgenflieht, betrete bald die Spur. So weit dich schliesst der Himmel ein, gerät der Liebe Frucht, und jedes Herz wird glücklich sein und finden, was es sucht. |