| lyric | 1. Wohl ein einsam Röslein stand welk und matt am Wege, von des Sommers Glut verbrannt; armes Röslein unbekannt, ohne Lieb’ und Pflege! Armes Röslein ach! Welk und matt am Wege.
2. Kam ein Mägdlein her und sah Röslein an dem Wege. „Röslein, stehst so einsam da? Sei getrost, ich komme ja, Daß ich deiner pflege.“ Armes, armes Röslein, ach, Welk und matt am Wege!
3. Mägdlein sprang in schnellem Lauf Zu dem Quell am Wege; Träuft des Quellchens Tau darauf; Röslein that das Knöspchen auf, Dankend holder Pflege. Röslein, schönes Röslein blüht Duftend nun am Wege. |