| lyric | 1. Was brausest du, mein junges Blut, Was fließen meine Tränen? Was glüht in dir so rascher Mut, So wallend heißes Sehnen? Es ist ein heilig Himmelsblid, Das möchtig in mir lebet: Die Freiheit meine Seele füllt. Mich wundersam durchbebet.
2. Mein bist du, mein, und ich bin dein, will nimmer von dir lassen, will ewig frei und treu dir sein, will alte Knechtschaft hassen! Und wenn sie dich bedrängen hier, dein Häuflein unterlieget; dann Heldentod, willkommen mir, dein Sohn, o Freiheit, sieget.
3. Ich hgalte, teure Freiheit, dich mit glüh’ndem Arm um schlungen! Mein bist du, mein, es haben dich die Väter mir errungen. Verachte nicht den schwachen Arm, das tatenlose Leben; Osieh’, mein Herz, mein Herz so warm, es ist dir ganz ergeben. |