| lyric | 1. Was kann schöner sein, Was kann mehr erfreu'n, Als ein Abend in den Lenzen! Wenn der Blümlein Duft Rings erfüllt die Luft, Und die Abendwolken glänzen; Wenn die Vöglein brütend girren, Und am See die Mücken schwirren, Wenn die Bienlein Mit dem Honigsein Süß beschwert nach Hause irren.
2. Dann geht man hinaus, Läßt zurück das Haus, Setzt sich auf den weichen Rasen; Hört den süßen Schall Von der Nachtigall Und der Hirten Flötenblasen. Auch der Frösche Lenzgesänge Schallen aus dem Schilf die Menge; Fröhlich ist ihr Mut, Aufgetaut ihr Blut Nach des langen Winters Strenge.
3. Sinkt die Nacht; alsdann Gehet jedermann Ungern aus der Freunde mitte, Weil des Himmels Zelt Besser ihm gefällt, Als sei Dach und seine Hütte. Doch die Zeit hingeflogen, Und der Mond heraufgezogen Samt den Sternelein, Welche, groß und klein, Glänzen an dem Himmelsbogen. |