| lyric | Wo-n-i bi fort bi gwese, bin i zur Mueter gange und ha gfrägt, ob i dörf es Meitschi ha. „Nei, nei!“ het si gseit, „Du bist no vil zu jung! du bist no vil zu dumm!“ ___
1. Wo-n-i bi füfzähni gsii, do bin i zur Mueter ggange, jo, und hab si gfragt, öb i dörf es Mäitli ha. „Näi, näi“, hed si gsäit, „du bnist no vil zu jung, mit driißig Jahre kriägst dänn Mäitli gnueg.“
2. Do bin i zum Pfarre ggangen, jo, und hab ihn gfragt, öb i dörf es Mäitli ha. „Näi, näi“, hed er gsäit, „es isch e großi Sünd, wemmer Buebä und Mäitli so zsäme findt.“
3. Do bin i zum Herrgott ggange, jo, und hab ihn gfragt, öb i dörf es Mäitli ha. „Ei ja friili“, säit er $und hed härzli glacht, „grad wäg de Buebä ha-n-i die Mäitli gmacht.“ |