| lyric | 1. War haold und jung wie Röslein zart, war froh und wohlgemut, sang Lieder auch ganz and’rer Art, mein Schatz war mir noch gut.
Am Brünnelein, da standen wir zusammen wie Feuer und wie Flammen.
2. Weiss nit, was mir so wurmt udnbrennt im HerzenTag und Nacht; weiss nit, wohin ich mich noch wend’, wenn’s fort und fort so macht.
3. Das Brünnelein ist nun schon lang’ vom Sommer ausgedorrt, es tröpfelt nit, mir wird so bang’, es red’t mit mir kein Wort.
4. Wer weiss, wird’s anders übers Jahr, wenn sich erholt der Born, wenn wiederkehrt mein Schwalbenpaar, wenn Rosen treibt der Dorn. |