| lyric | 1. Wach auf, wach auf, du Handwerksgesell! [Wandergesell] Du hast so lang geschlafen. Da draussen, da singen die Vöglein so hell; der Fuhrmann lärmt auf der Strassen.
2. Was gehen mich die Vöglein an und was des Fuhrmanns Klatschen; ich bin ein freier Handwerksgesell, ich wandre auf freier Strassen.
5. In Pleußen liegt eine wunderschone Stadt, Berlin tut man sie heißen. Berlin das ist uns wohlbekannt, da wollen wir hinreisen.
4. Ich kam wohl vor das Potsdamer Tor, die Schildwach tät ich fragen, allwo der Burschen Herberg wär, sie tät sogleich es mir sagen.
5. „In der Kuchelberger Gass im Braunschweiger Haus, da sollst du dich hinkehren und dort nach altem Herbergsbrauch den Herbergsvater begehren.“
6. .,Sei willkommen, willkommen, du Handwerksgesell, da steht ein Kann mit Weine, und sollt euer Sinn nach Arbeit stehn, so schenk ich euch noch eine.“
|