| lyric | 1. Waldgrün der Heimat, so duftig und traut, lang ist es her, lang ist es her, daß dich im Scheiden mein Auge geschaut, lang ist es her, lang ist es her. Ob noch so sehnend der Nachtigall Schlag, ob noch sie Lieblich das Röslein im Hag? Ach meiner Kindheit seliger Tag! Lang ist es her, lang ist’s her!
2. Mühle im Wiesengrund, lauschig und traut, lang ist es her, lang ist es her, rauscht noch dein Bächlein fröhli’chen Laut? Lang ist es her, lang ist es her. Blühet, Wildblumen, duftig nur fort! Ach, meines Herzens Lenz ist verdorrt! Weinend nur weiß ich einzig das Wort: Lang ist es her, lang ist’s her!
3. Du, mit dem Erker, rebgrünes Haus, lang ist es her, lang ist es her, Vater und Mutter trug man hinaus, lang ist es her, lang ist es her. Schlummernd im Grabe ruhen sie aus; irrend ins Leben stürmt ich hinaus! Wer gibt mir wieder mein heimatliches Haus? Lang ist es her, lang ist’s her! |