| lyric | 1. Verglüht sind längst die Rosen, erblaßt ihr holder Schein; der trauten Lüfte Kosen verrauscht im weiten Hain. Vom Berge kam der rauhe Nord, trieb Frühlingswehn und Rosen fort.
2. Die Blümlein all, die lieben, die auf der Sonnenflur, ihr loses Spiel getrieben, dag an, wo sind sie nur? Von drüben kam der rauhe Nord, und fegte Blatt und Blüten fort.
3. Verklungen sind die Lieder von Lenz und Lieb und Luft, nur leise hallt noch wieder ihr Klang in meiner Brust. Herüber kam der rauehe Nord, trieb grimmig Lenz und Lieder fort. |