| lyric | 1. Unsre Wiesen grünen wieder. Blumen duften überall, fröhlich tönen Finkenlieder, zärtlich [lieblich] schlägt die Nachtigall.
Alle Wipfel dämmern grüner, Liebe girrt und lockt darin, jeder Schäfer wird jetzt kühner, sanfter jede Schäferin.
2. Alles rund umher verkündet unsers Schöpfers Freundlichkeit, was da lebet und empfindet, freut sich dieser Wonnezeit.
Welch ein neues, reges Streben herrscht im Wald und auf der Flur! Sollt’ ich ihn nicht auch erheben, ihn, den Vater der Natur.
3. Ja, in der Geschöpfe Menge, die dich preisen misch’ auch ich, Vater, meine Lobgesänge, und frohlock’ und preise dich.
Deiner Huld und deiner Güte will auch ich mich dankbar freu’n und mit kindlichem Gemüte dir mein ganzes Leben weih’n. |