| lyric | 1. Und der Holder im Garte-n und der Schlehdorn im Hag – soll blüeie so viel as er mag. Und blüeit er nit im schöne Mai, so blybt er vergässe, so blybt er elei.
2. Was frog i nom Gulde, was frog i nom Gäld? zum Küsse, zum Gärn-ha, isch mi Scahtz uf der Wält? Und wenn d’nit chasch Härn-ha, chasch mache was d’witt, lueg ufe, lueg abe! so will di halt nit.
3. Und es Füürli im Ofe, und im Härze ne Gluet für’s Stübli z’er wärme und es jungfrisches Bluet. Isch aber keis Glüetli chasch blase was d’witt, im Summer, im Winter, es brönnt der halt nit.
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Und der Holder im Garte und der Schlehdorn am Hag, soll blüeie so viel as er mag; und mahn’er nit blüeie im schöne grüne Mai, so blibt er vergesse, so blibt er elei. Lueg ufe, lueg abe, so will di halt nit. |