| lyric | Und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen Gebärden, und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden.
Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht, mir soll darob nicht bangen, auf leisen Sohlen über Nacht, kommt doch der Lenz gegangen.
Da wacht die Erde grünend auf, weiss nicht wie ihr geschehen, und lacht in den sonnigen Himmel hinauf und möcht’ vor Lust vergehen.
Sie flicht sich blühende Kränze in’s Haar und schmückt sich mit Rosen und Aehren, und lässt die bRünnlein rieseln klar, als wären es Freudenzähren.
Drum still und wie es frieren mag, o Herz, gib dich zufrieden, es ist ein grosser Maientag der ganzen Welt beschieden.
Und dräut der Winter noch so sehr, mit trotzigen Geberden und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden.
Und wenn dir oft auch bangt und graut als sei die Höll’ auf Erden:é Nur unverzagt auf Gott gebaut, es muss doch Frühling werden. |