| lyric | 1. Und wieder jagt mich der Reisetrieb und wandern möcht ich von Pol zu Pol. Drum liebliches Kind, viel süsses Lieb, leb wohl! Noch eimal gestützt auf den Wanderstab, schau’ ich zurück. Duftige Blüten fallen herab und hemmen meinen Blick.
2. Nun folg’ ich ohne Reiseziel der Vögel Flug, der Wolken Zug; des Schönen hat die Welt so viel, hat auch für mich genug. Und trag’ ich gleich im leichten Kleid kein schimmerndes Gold, ist doch manch’ Herz, manch’ rosige Maid dem Wanderburschen hold.
Und der Vögel Schlag in Busch und Hag, das Waldesdunkel, der Sonnenschein; und der klingende, singende Frühlingstag ist alles, alles mein! |