| lyric | 1. Vorerst so woll'n wir loben Marjam, die reine Magd, die sitzt si hoch dort oben, kein’ Bitt’ sie uns versagt, und armen Reitersknaben, die nicht viel Goldes haben, nur hin und wieder traben, sie wird uns gnädig sein, die holde Jungfrau rein.
2. Sankt Jörg, du edler Ritter, Rittermeister sollst du sein! Im grausen Schlachtgewitter thu' uns du Hilfe leih'n, dass wir nicht ganz verzagen, wenn wir im Feld umjagen, für unsern Herrn uns schlagen, errett' uns arme Knecht' aus allern Nöthen recht.
3. Wie könnten wir ertragen so magern, kleinen Lohn! Das Wildpret woll'n wir jagen, ich hör's im Holze schon: Ich mein' die stolzen Franzen, die auf dem Pflaster tanzen und ihre Härlein pflanzen, das ist ein Wild für mich, im Wald ich es ersich.
4. Hild, Gott, dass wir bezwingen der Feinde Übermuth, die um sein Leben bringen, so manchen Reiter gut. Ihr'n Hochmuth soll man brechen, wir reiten und wir stechen, den guten Freund zu rächen, das bringt viel Ungemach: singt uns der Schenkenbach. |