| lyric | 1. O mein Heimatland! O mein Vaterland! wie so innig, feurig lieb’ ich dich! Schönste Ros’, ob jede mir verblich, duftest noch an meinem öden Strand! O mein Heimatland, o mein Vaterland, wie so innig, feurig lieb ich dich! Schönste Ros, ob jede mir verblich, duftest noch an meinem öden Strand, mein Heimatland, mein Schweizerland, mein Vaterland!
2. Als ich arm, doch froh, fremdes Land durchstrich, Königskinder mit deinen Bergen maß, Thronenflitter bald ob dir vergaß; wie war da der Bettler stolz auf dich! Als ich fern dir war, o Helvetia, faßte manchmal mich ein tiefes Leid! doch wie kehrte schnell es sich in Freud’, wenn ich einen deiner Söhne sah! Helvetia, mein Heimatland, mein Vaterland.
3. O mein Schweizerland, all mein Gut und Hab, wenn dereinst mein banges Stündlein kommt, ob ich Schwacher dir auch nichts gefrommt, nicht versage mir ein stilles Grab. Werf’ ich ab von mir dies mein Staubgewand, beten will ich dann zu Gott dem Herrn: Lasse strahlen deinen schönsten Stern nieder auf mein irdisch Vaterland! aufs Schweizerland, aufs Heimatland, mein Vaterland. |