| lyric | 1. O seht, wie herrlich sich gestaltet Des Sommers Pracht rings um uns her. Die Rose hat sich schön entfaltet Und draußen wogt der Saaten Meer. Wohl uns, wenn wir dies seh’n, wogt still die Brust, Durchglüht von Hoffnung und durchbebt von Luft.
2. Doch seht, wie plötzlich sich verhüllet in schwarze Nacht das stille Tal; wie jede Brust der Schredck erfüllet, wenn donnernd kracht der Wetterstrahl. Getrost! die Nacht und ihre Blitze flieh’n, und die Natur wird frischer uns durchglüh’n.
3. Dann wiegt auf grünem Zweig sich wieder und grüsst das Licht der Vögel Chor, den Wald durchdringen frohe Lieder und it Enzücken lauscht das Ohr. Auch wir, durchlebt von solcher Lieder Klang, erheben dan den frohen Lobgesang. |