| lyric | O Silberdistel im Stachelkleid, du zierst die einsame Bergeshaid. Es blickt dein Auge im Silberglanz so starr und bittend zum Alpenkranz. O Silberdistel im Stachelkleid, du zierst die öde Haid.
O Silberdiestel im Stachelkleid, in dir vereint sich das Glück, das Leid. Dein silbern Haupt in der Sonne blinkt; es mint und lächelst; es steht udn winkt. Doch ach! Ein fieindlich gerüstet’ Heer setzt grausam sich zur Wehr.
O Silberdiestel im Stachelkleid, es drückt der Menschen auch wechselnd Leid. Er findet hier keine Rast und Ruh, im Frieden zieht er der Heimat zu. O Silberdiestel im Stachelkleid, du mahnst an Erdenleid. |