| lyric | 1. O Sonne, Königin der Welt, die unser dunkles Rund erhellt [die unser dunkles Leben erhellt] in lichter Majestät;
erhabnes Wunder einer Hand, die jene Himmel ausgespannt und Sterne hingesät!
Noch heute seh ich deinen Glanz, mir lacht in ihrem Blumenkranz noch heute die Natur.
Der Vögel buntgefiedert Heer singt morgen mir vielleicht nicht mehr im Wald und auf der Flur.
Ich fühle, dass ich sterblich bin, mein Leben welkt wie Gras dahin, wie ein verschmachtend Laub.
Wer weiss wie unerwartet bald des Höchsten Wort an mich erschallt: Komm wieder in den Staub! |