| lyric | O Eros, Allsieger im Kampf! O Erso, einstürmend in Herden, der Nachts auf schlummernder Jungfrau zartblühende Wangen webet! du schweifst ob Meerfluten, besuchst hirtliche Wohnstätten, kein unsterblicher Gott kanndir entrinnen, kein Sterblicher auch, des Tages Sohn, Ergriffne raset. In böse Schuld lockst du den Sinn des delen Mann’s, ihn zu verderben. Auch diesen Hader erregest du bei den verwandten Männern. Im Blick der holdseligen BRaut waltet der Sehnsucht Macht siegreich, die in dem Rat der höchsten Gesetze thront, und es gewinnt im Spiele den Sieg Aphrodite kampflos. |