| lyric | 1. O Welt, ich muss dich lassen, ich fahr’ dahin mein’ Strassen ins ew’ge Vaterland. Mein Geist will ich aufgeben, dazu mein Leib und Leben setzen in Gottes gnädig Hand.
2. Mein Zeit ist nun vollendet; der Tod das Leben endet, Sterben ist mein Gewinn. Kein Bleiben ist auf Erden; das Ewge muß mir werden; mit Fried und Freud fahr ich dahin.
3. Auf Gott steht mein Vertrauen; sein Antlitz will ich schauen wahrlich durch Jesum Christ, der für mich gestorben, des Vaters Huld erworben und so mein Mittler worden ist.
4. Die Sünd mag mir nicht schaden, erlöst bin ich aus Gnaden umsonst durch Christi Blut. Kein Werk kommt mir zu Frommem, so will ich zu ihm kommen allein durch wahren Glauben gut.
5. Drauf will ich fröhlich sterben, das Himmelreich ererben, wie er mir’s hat bereit. Hier mag ich nich mehr bleiben, der Tod tut mich vertreiben, mein Seele sich vom Leibe scheidt. |