Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Es schneevered, es schnyt is i.

Liedtext

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first_lineEs schneevered, es schnyt is i.
lyricEs schneevered, es schnyt is i.
Die wyße Dechene sind zwäg.
Au d’Flüümli hät’s, tagus, tagi,
Ums Döirffli ume byged.
Und tused Vogelstimmli gönd,
Und hunderttused Flökli chönd,
Wo alli, alli schwyget.

Wie rüebig isches zringelum!
Chum rohdt si d’Seel im eig’ne Härz.
Wohl, lyslig sait si: Chum jetz, chum,
Und tue mer einist lose!
O liebi Seel, ha nüd derzyt.
Äs hürnigs Gygli zeukt wie wyt,
Cha sy au färnig Rose.

Es rüebiged ä Läng’ri meh.
Blöiß öppe ’s Chilezytli
Sait öppe einist üb’re Schnee
Was d’Glogge meint im Ture
Vom Freue und vom Trure.

Und neimeeinist rohdt si au
Äs wätterleichigs Äugli;
Äs stimmli von’re schöine Fraum
Wo us em Härz verdüted
Was ’s Glöggli dinne lüted.

Der Schnee lyt hahöich uf em Dach.
’s ist drunder glych äs Füürli wach,
Im Härz äs wie im Ofe.
Se still as s’motted mitenand,
Cha sy, si wärmmed ’s Vaterland,
Cha sy, si bringed d’Wält i Brand.

Herbst, Summer, Winter, Lanzigzyt,
Das Spil i Üserherrgeds Hände,
Ufeinist isches au verhyt.
Hüt goht’s nu zringelume.
Drumm wemmer’s nüd versume.

Und simmer blöiß Fygürli dri,
Sind uf is doch sy Auge.
Wer spiegled is i ihrem Schy.
Drumm, Härz, ergib di stille
I Üserherrgeds Wille.
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