| lyric | Gehn dir im Dämmerlichte, wenn in der Sommernacht für selige Gesichte dein liebend Auge wacht, noch oft der Freude Manen und, wie der Sterne Chor, die Geister der Titanen des Altertums empor;
wird da, wo sich im Schönen das Göttliche verhüllt, noch oft das tiefe Sehnen der Liebe dir gestillt; belohnt des Herzens Mühen der Ruhe Vorgefühl, und tönt von Melodien der Seele aitenspiel:
So such’ im stillsten Tale den blütenreichsten Hain und gniess’ aus goldner Schale, den frohen Opferwein! Noch lächelt unveraltet des Herzens Frühlings dir, der Gott der Jugend waltet noch über dir und mir. |