| lyric | 1. Schmeichelnd hold und lieblich klingen unsres Lebens Harmonien und dem Schönheitssinn entschwingen Blumen sich, die ewig blühn. Fried und Freude gleiten freundlich, wie der Wellen Wechselspiel; was sich drängte rauh und feindlich, ordnet sich zum Hochgefühl.
2. Wenn der Töne Zauber walten und des Wortes Weihe spricht, muss isch Herrliches gestalten, Nacht und Stürme werden Licht. Wenn sich Lieb und Kraft vermählen, lohnt den Menschen hohe Gunst; nehmt denn hin, ihr freien Seelen, froh die Gaben schöner Kunst!
3. Großes, das ins Herz gedrungen, blüht dann neu eun schöne empor; hat ein Geist sich aufgeschwungen, hallt ihm stets ein Geisterchor. Nehmt denn hin, ihr schönen Seelen, froh die Gaben schöner Kunst; wenn sich Lieb und Kraft vermählen, lohnt denm Menschen höhre Gunst! |