| lyric | 1. Nun jammert nicht, die Zeit sei schwer und kaum noch zu ertragen! Wir wollen uns mit guter Wehr durch alle Zeiten schlagen! Und ob die Welt auch flammt und kracht, ward je schon Gott bezwungen? Furcht weg! Die Tore augemacht! Wir sind noch da: die Sänger!
2. Wenn Sturmesnot und Untergang auch Kümmerlinge schreien, wir schliessen uns mit frohem Sang zu neuen festen Reihen! Und wenn die andern feig und matt vor jedem Schimpf sich beugen: Wir sind die alte Stummheit satt, wir wollen laut bezuegen!
3. Wir heben nun die Fahne auf, die andre fallen lassen, und tragen sie im Sängerlauf durch festgeschmückte Gassen. Wir singen bis zum letzten Gang, wer kann den Mut uns brechen? Gott wird aus unserm frohen Sang, wahrhaft zu allen sprechen. |