| lyric | 1. Es steht eine Lind' im tiefen Thal, darunter bin ich so manchesmal mit meinem Lieb gesessen. Jetzt steht der Baum so dürr und kahl, mein Schatz ist über Berg und Thal, der hat mich wohl vergessen!
2. Und auf dem Berg da steht ein Haus, da ging mein Lieb wohl ein und aus und sah in’s Thal hernieder. Jetzt tobet dort der Stürme Graus, mein Schatz der zog in’s Land hinaus, und kehret nimmer wieder.
3. Und ob dem Haus da steht ein Stern, der sieht mein Lieb wohl in der Fern, fort wandeln durch die Gassen. Ich hatte meinen Schatz so gern, geklaget sei es Gott dem Herrn, der er mich hat verlassen. |