Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Zur ewigen Ruh’ sie sangen die schöne Müllerin,

Liedtext

indexcontent
first_line1. Zur ewigen Ruh’ sie sangen die schöne Müllerin,
lyric1. Zur ewigen Ruh’ sie sangen die schöne Müllerin,
die Sterbeglocken klangen weit über’n Waldgrund hin.
Da steht ein Fels so kühle, wo keine Wandrer geh’n;
noch einmal nach der Mühle wollt’ da der Jäger seh’n.

2. Die Wälder rauschten leise, sein Jagen war vorbei,
er blies so irre Weise, als bräch’ sein Herz entzwei.
Und still dann in der Runde ward’s über Thal und Höh’n:
man hat seit jener Stunde ihn nimmermehr geseh’n.
___

Zur ew'gen Ruh sie sangen
Die schöne Müllerin,
Die Sterbeglocken klangen
Noch übern Waldgrund hin.

Da steht ein Fels so kühle,
Wo keine Wandrer gehn,
Noch einmal nach der Mühle
Wollt dort der Jäger sehn.

Die Wälder rauschten leise,
Sein Jagen war vorbei,
Der blies so irre Weise,
Als müßt das Herz entzwei.

Und still dann in der Runde
Ward's über Tal und Höhn,
Man hat seit dieser Stunde
Ihn nimmermehr gesehn.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
protection ©domain public