| lyric | 1. Laßt ziehen uns im Morgengrau'n durch’s efeugrüne Tor, und über Felder, Wiesen, Au’n, ertön’ es frisch im Chor. Wie herrlich ist es doch zu wandern, im wunderschönen Monat Mai von einem Dorfe zu dem andern, durch Blütenschmuck und Duft! Juchhei!
2. Ziehen wir mit Sing und Sang vorbei an manchem Haus, und uns’res Liedes heller Klang, lockt alle, alle Mädel raus: Ein Grüßen Lächeln, heimlich Kosen, manch’ schönes Auge uns entzückt, und weiter geht’s geschmückt mit Rosen, von zarter Hand zum Dank gepflückt.
3. Drüben rausches es im Wald, die Sonne ist erwacht, Horch! Tausendstimmig es erschallt, versunken ist die Nacht. Das ist ein Blühen, Duften, Singen, o Seele spann’ die Flügel weit, und trag’ auf deinen lichten Schwingen, mich zum Gestad’ der Seligkeit! |