| lyric | 1. Es wollt es Mägetli früeh ufstah Drü Stündeli vor dem Tag, Und es wollt in grüene Wals usi gah, Wollt breche Brambeereli ab.
2. Und wie-n-es in grüene Wald usi kam, Begegnet ihm ds Jegerlis Checht. »Chleis Meitschi, gang us dem Walde, Das Stehlen ist gar nit recht.«
3. »I ha dir no nüd gestohle, I ha dir no nüt genoh. Den Weg, den i 's gegange bi, Denselbige gahn i 's iez no.«
4. Und wie-n-es chli witer ferhinderi kam, Begegnet ihm ds Jegerlis Suhn. »Chleis Meitschi, sitz nider im Walde, Gwinn nume dis Schöubeli voll.«
5. »Es Schöubeli voll begehren i nit, An em Hämpfeli han i scho gnue.« Und sie beide lagen beisammen Und schliefen in süßer Rueh.
6. und als drü Vierteljahr ume war, Brambeereli wuechsen froß, Sie waren so groß gewachsen Dem Anneli bisi d'Schoß.
7. Und als es schaute das Chindeli a: »Herr Jeses, was han i geta! Si das jez mini Brambeereli Die wo-n-i gwunne soll ha?« |