| lyric | Wir Bauern dulden keinen Spott an unserm Herrn und Helfer Gott! Was wären wir wohl ohne ihn? Eine Eheschaft ohne Gatten. Ein Bienenstock ohne Königin. Ein Baum ohne Frucht und Schatten. Wir brauchen ihn wie’s lötig Gold.
Der Bettler und der Eigenhold kann nur „Vergelt’s Gott“ sagen. Dem Blinden scheinet hell sein Licht. Er ist’s, der mit Kranken spricht. Er warf die Lerche in die Luft. Er gab der Blume Farb’ und Duft. Er gab dem Korn die halmende Kraft, dem Apfel allen süßen Saft, dem Bauern Macht und Leidenschaft, dem menschenguten.
Er hat di Ewigkeit verlieh’n. Wir alle müßten ohni ihn am Acker Zeit verbluten. Wir Bauern dulden keinen Spott an unserm Herrn udn Helfer Gott. |