| lyric | 1. Es ritt ein Jäger wohlgemut in der Morgenstunde, wollt jagen in dem grünen Wald mit seinem Roß und Hunde. Und als er kam auf grüne Heid, da fand sein Herze Lust und Freud im Maien, am Reihen sich freuen alle Burschen und Mägdelein.
2. Der Kuckuck schreit, der Auerhahn balzt, dazu die Turteltauben. Da fing des Jägers Rößlein an zu schnarchen und zu schnauben. Der Jäger dacht in seinem Mut: „Da Jagen kann noch werden gut! im Maien, am Reihen sich freuen alle Burschen und Mägdelein.
3. Der Jäger sah ein edles Wild, frisch hurtig und geschwinde. Es war ein schönes Frauenbild, das sich allda ließ finden., Der Jäger dacht in seinem Sinn: „Zu diesem Wilde jag ich hin!“ im Maien, am Reihen sich freuen alle Burschen und Mägdelein.
4. „Ich grüß euch, Jungfer hübsch und fein, von Tugend reich und schöne. Was ich in diesem erschleich, das mach ich mir zu eigen.“ „Ach edler Jäger wohlgestalt, ich bin nunmehr in eurer Gewalt.“ im Maien, am Reihen sich freuen alle Burschen und Mägdelein.
5. Nun faßt er ihre weiße Hand Nach Jägerart und Weise. Er schwang sie vorne auf dein Roß Glück zu wohl auf die Reise! Das Glücke, das ist kugelrund, es freut sich mancher rote Mund. im Maien, am Reihen sich freuen alle Burschen und Mägdelein. |