| lyric | Du weißt allein der Quelle Singen und wo sie ruhen wird im Meer, Du Keim und Kern von allen Dingen, Du Hirt ob Weiden mittagsschwer!
Du hast das Urgebirg geschichtet. Mit Wohlverleih geschmückt die Fluh. Den lauten Tag hast Du gerichtet, Du drückst ihm sanft die Augen zu.
Dann hüllst Du mit dem Sam’t der Nächte Den hohen Pfad in blauen Traum, Auf schimmern Silbersternenschächte. Im Bergsee glänzt Dein Mantelsaum.
Und müßt’ ich auf den Wellen fahren Und fürchten Strudel, Stein und Sand, Du wandelst wie vor tausend Jahren Auf Wogen und beut’st leis die Hand. |