| lyric | Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig is all’ unser Leben! Wie ein Blümlein bald vergehet, wenn ein rauhes Lüftlein wehet, so ist unsre Schöne.
Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig, ist all’ unser Dichten. Wer die Kunst hat lieb gewonnen und manch’ schönes Werk ersonnen, ist dem Tod doch nicht entronnen!
Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig, ist all’ unser Prangen! Der im Purpur hoch vermessen einem Gotte gleich gesessen, seiner wird im Tod vergessen.
Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig, sind all’ unser Schätze, es kann Glutz und Gluth entstehen, dadurch eh’ wir’s uns versehen. Alles mag in Staub verwehen.
Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig, sind all’ unsre Sachen! Alles, alles was wir sehen, das muss fallen und vergehen. Wer Gott fürcht’t, wird ewig stehen. |