Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig

Liedtext

indexcontent
first_lineAch, wie nichtig, ach wie flüchtig
lyricAch, wie nichtig, ach wie flüchtig
is all’ unser Leben!
Wie ein Blümlein bald vergehet,
wenn ein rauhes Lüftlein wehet,
so ist unsre Schöne.

Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig,
ist all’ unser Dichten.
Wer die Kunst hat lieb gewonnen
und manch’ schönes Werk ersonnen,
ist dem Tod doch nicht entronnen!

Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig,
ist all’ unser Prangen!
Der im Purpur hoch vermessen
einem Gotte gleich gesessen,
seiner wird im Tod vergessen.

Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig,
sind all’ unser Schätze,
es kann Glutz und Gluth entstehen,
dadurch eh’ wir’s uns versehen.
Alles mag in Staub verwehen.

Ach, wie nichtig, ach wie flüchtig,
sind all’ unsre Sachen!
Alles, alles was wir sehen,
das muss fallen und vergehen.
Wer Gott fürcht’t, wird ewig stehen.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
protection ©n/a