| lyric | 1. Wenn noch der Schnee die Firnen deckt in Winternacht und Grauen, hat schon der liebe Gott erweckt, Schneeglöcklein auf den Auen. Sie zieh’n im weißen Hermelin, so fröhlich durch die Heide, wie Sternlein durch den Himmel zieh’n im schimmernden Geschmeide.
2. Schon hör ich tief im Quellengrund den Lenzesmorgen läuten, und kaum gibt mir mein Herz noch kund, was Tränen hier bedeuten. Schon weiß ich, daß die Hoffnung kam, in’s Tal im Waldesrauschen und bald darf ich den letzten Gram an Duft und Blüten tauschen.
3. Schon sinn ich, was an Sonnenschein und Perlen mir noch fehle und das ist nur dein Herz allein,m Geliebter meiner Seele. Die Erde ist zum Blüh’n gereit, des Lebens Quellen rauschen udn das ist unsre Frühlingszeit, wenn wir die Herzen tauschen! |