| lyric | 1. Ich hab' bei [in] Nacht und Sturmesweh'n mein Herz zu Gott erhoben: Herr, laß mein Land in Ehren steh’n; sein Banner, schön gewoben aus Abendglüh’n und firnenschein, Herr, laß es leuchten stolz und rein! Wir woll’n ihm Treu geloben.
2. Der Väter Erbe, schmal und recht, ist unser heilig Eigen. Es wächst ein karg und zäh Geschlecht hier in der Berge Schweigen. Der Ahnen Trotz, der Ahnen Treu, mach, Herr, in unsern Herzen neu, daß wir den Sinn nichte beugen!
3. Bleib jung, du alter Schweizerbund, aus Drang und Not erstanden! Steig auf, du Kraft aus Grat und Grund und mach die Not zu schanden! Rot, wie die Alpenrosen blüh'n, so soll der Stern der Freiheit glüh'n, hoch üer allen Landen! |