| lyric | 1. Wilder Schlachten Schrecken wüten, rings um dir, mein Heimatland. Deine Grenze zu behüten, nahm auch ich die Wehr zur Hand. Jeder Tag, der geht zur Rüste, taucht mir dein Gebirg in Glut, als ob das mir sagen müßte: Sohn mein Sohn, nun wache gut!
2. Weltensturmwind, tobe brause! Noch ist mir der Himmel licht. Eine Mutter sitzt zu Hause, weise vom Scheitel still und schlicht. Zu mir wird ihr Sinn sie tragen, wie er jeden Tag es tut. Vor sich hin hör' ich sie sagen: Sohn, mein Sohn, nun wache gut!
3. Aber soll es denn geschehne Heimat, dass der Sturm dich fasst, eine Mauer wird dir stehen, wo du deine Grenze hast. Brüder, reicht mir eure Hände! Trage Mutter, leichter Mut! Trau' uns, Heimat, bis an's Ende, deine Söhne wachen gut! |