| lyric | 1. Als noch Hans Sachs den Pfriemen schwang und Meisterwerke dazu sang, da war das Handwerk groß und möchtig und hoher Bürgertugend trächtig: Gott segne das zünftige Handwerk!
Auch heut, wo der Motor die Welt vor neue große Ziele stellt und machtvoll die Maschinen dröhnen, darf noch es hell und dankbar tönen: Gott segne das ehrbare Handwerk!
Es baut uns Scheuer, Stall und Haus, beut Schuwerk uns und wamren Flauß, bestellt den Tisch und füllt die Kissen, allzeit um unser Wohl beflissen: Gott segne das sorgliche Handwerk!
Und zählich tausen dun noch mehr: der Handwerkszweige sind ein Heer! Und sollt ich alle Zünfte preisen, müßt doch der Kehrreim immer heißen: Gott segne das tatfrohe Handwerk! |