| lyric | Es rauscht vom Ährenfeld am Hag ein altvertrauter Sang: der Lerche Lied, vor Tag und Tag, der blanken Sense Schlag verwehter Glockenklang.
2. Ein Hauch, ein Hauch, ob der Mutter Hand das frische Brot zerschnitt, zieht übers sonnenwarme Land, das fruchtbar nun Erfüllung fand, wo einst der Sämann schritt.
3. Es birgt das sommermüde Land des Bauern Schweiß und Stolz; sein Blick das reife Korn umspannt, dann faltet sich die braune Hand um’s glatte Sensenholz.
4. Wir steh’n, Herr, vor dem Ernteschnitt, heut’ mähen wir das Brot! So gib uns deinen Segen mit! Dann geht er ernst mit festem Schritt in’s Morgenrot. |