| lyric | 1. Wie stumm der Wald, die Nacht wie bang, das Kloster schläft im Grunde. Bei Taufers hör ich Trommelklang, der Posten macht die Runde. Steh auf der Wacht die lange Nacht. O Herr, mein Gott in deiner Hand befehle ich mein Vaerland.
2. Die Heldenschar auf schwankem Steg erklimmt des Berges Zinken. O Herr, erleuchte ihren Weg, lass ihren Mut nicht sinken! Doch nicht geklagt und unverzagt. Wir setehen all in Gottes Hand, die Bündner und das Bündnerland.
3. Die bange Nacht ist bald vorbei, die Feuerzeichen falmmen. Wohlan, zum heldenkampf herbei und haltet treu zusammen! Nur frisch gewagt und verzagt zum Kampf und dräut auch grimmer Tod, schon winkt der Freiheit Morgenrot. |