| lyric | Groß sind, o Herr, die Werke deiner Hände! Du weisest der Gestirnen ihren Lauf, mit Firnelicht schmückest du die Gletscherwände und türmst die Wolken gleich Gebirgen auf.
Ein Wink von dir, die wilden Stürme schweigen und Wellen sind dir untertan, am Firmament glänzt der Sternereigen und freundlich zieht der Mond die Silberbahn.
Die Menschen bau’n dir Tempel und Altäre und schauernd ahnt dich jede Kreatur, doch aller Lobgesang zu deiner Ehre, er ist vor dir ein Hauch, ein Stammeln nur.
Was ist der Mensch? Ob er auch Kronnen trage, er sinkt dahin, gleich einem welken Reis. Du bleibst derselbe, wie am ersten Tage. Die Himmel singern deiner Allmacht Preis. |