| lyric | Der Axthieb schallt im tiefen Wald. Wer kommt? Wer kommt? Der Winter summt im düstern Tann, schlagt mit der Axt den schlanken Stamm!
1. Sitzt ihr froh in warmer STube, was das Holz im Ofen glüht, lauschen wir im dichten Nebel des Novembers rauhem Lied. Doch die blitzende Schneide durch Wind uns Nebel schallt, daß vom starrenden Felsen das Echo widerhallt!
2. Der Nebel und der Frost sind uns gute Gesellen, wenn rauh die Krähe Rufe uns in die Ohren gellen. Mit Seil und guter Axt den Buchenstamm wir fällen, daß licht Streifen rings den dunklen Wald erhellen.
3. Aus tiefer Waldesnacht tönt zu euch Tag um Tag der Schneide scharfer Klang Der ferne, helle Schlag, er sagt euch, daß gerne des Winters Müh und Qual wir ertrugen für euch, für euch alle im Tal.
Der Axthieb schallt im tiefen Wald Wer kommt? Der Winter ist da. |