| lyric | 1. Es war einmal ein Müllersknab, der hatt’ ein Silberröcklein an; er sah den lieben langen Tag wir übers Rad das Wasser rann.
Sag, o sag, schöner Müller, was dein Auge gesehn, o schöner Müllersknab, war es ein Firelfink, war’s ein Täubchen, war’s ein zartes Sonnenstäubchen? War es ein Fädchen, war’s ein Mädchen? Müller, Müller, sag’, o sag’ uns, was hast du gesehn?
2. Da eines Abends winkt die Fee ihm aus dem Wasser klar und rein, er will sie fassen, doch, o weh! ’s war nur der Sterne Widerschein.
3. Ein andermal da rief man ihn mit süßer Stimme aus dem Wald, er eilte voller Wonne hin, nur Nebel wogten grau und kalt!
4. Doch als die schöne Müllerin so traut in seinen Armen lag, da ward ihm froh und hell der Sinn an diesem goldnen Sonnentag! |