| lyric | 1. In des Morgens lichtem Schimmer Nebel ziehen hin un dher und das erste Sonnenblitzen trifft der Felder wogend Meer. In das leise Morgenwehen tönt aus weitem Himmelshöhen hell der Lerche frohes Lied!
Sensen rauschen und blitzen heut’ am festlichen Tag. Heut’ am segengekrönten Erntetag!
2. Auf den Feldern brennt die Sonne, Schatten liegt im Wald versteckt, wackrer Schnitter, komm und raste, wo das dunkle Laub dich deckt. Sieh’ wir bringen gute Gabe, Brot und kühlen Weines Labe! Komm zu wohlverdienter Ruh’!
3. Sinkt der Abend mild hernieder, bei des Mondes blassem Schein mit der Last der goldnen Ähren schwankt der Wagen schwer herein- Heil euch, keiner soll mehr darben, denn in euren schweren Garben bringt dem Volke ihr das Brot! |