| lyric | Wenn erst der Frühling wieder hält Felder um Feld, wenn in der Lichtung Schnee vergeht, Lenzeswind weht, zünden wir eifrig, wohl ist’s getan, Feuer an. Wir fürchten, daß der Frost zerriebe die zarten Triebe.
Liegt dann in Sommers Sonnenbrand das weite Land, verbrannte Blütter sammeln wir dort und hier. September neigt sich auf die Höhn so warm und schön, in der Hand, daß man Wunder glaube, die schwere Traube.
Dann schlummert sie tief im Sonnenlicht, wecket sie nicht! Denn sie erwartet Lesewonne hell in der Sonne! Doch im Oktober ziehn wir auf, ein froher Hauf, steile Stuf’ empor zu den Reben! O frohes Leben!
Auf, hinauf! unser Ruf erschallt, und bald, ja bald strömt aus der Brente in die tonne des Herbstes Wonne! |