| lyric | O Nacht, o trotz des Dunkel süsse du! Vor dir verstummt der Tagfron Hemmerschmieden; dir dank, wer dich erkennt, in Lobeliedern, und deiner Jünger Geist ist frei im Nu.
Dem müden Denken gibst du weiche Ruh und hüllst es ein in feuchten Schattens Frieden; zu lichten Höhn aus tiefer Not hienieden führst du im Traum der Seligkeit mich zu.
O Schatten du des Todes, welcher bannt die Nöte, die an Leib und Sele nagten; du letzter bester hort der Treugemuten, du heilest unsres schwachen Fleisches Brand, du trocknest Tränen, tröstest die Verzagten, und reinigst von Beschwer und Zorn die Guten. |