| lyric | 1. Weil der Huberbauer Florian sich nennt, malt er an die Mauer sich ein Haus, das brennt. Aus des Daches Fuge steigt der rote Hahn, aber mit dem Kruge löscht Sankt Florian.
2. Als ich heute lenckte meinen Schritt vorbei und den Filzhut schwenkte vor der Schilderei, ward ein Fensterladen leise aufgetan, und ein Blick voll Gnaden lächelte mich an.
3. Aus den Blumentöpfen schwankten Nägelein. auf zwei blonden Zöpfen lag der Sonnenschein. Von dem Fenstersitze bog sich niederwärts, zweier Augen Blicke sengten mir das Herz.
4. Und in Wang’ und Stirne stieg das Blut mir jach. Feuer im Gehirne, Feuer unterm Dach! Über mir zusammen loht es himmelan. Hilf und lösch die Flammen, heilger Florian! |