| lyric | Wie hat das Gott so schön bedacht, daß er die Wanderburschen macht’, denn wenn kein Wanderbursche wär, so käm das liebe Wandern her? So mancher Täler, manche Höhn, sie blieben ungesehn, so mancher schöne, grüne Wald würd ungesehen groß und alt.
So manches liebe Gläschen Wein müßt da so ungetrunken sein; so mancher Mund, der küßlich ist, blieb da, ach gott, so ungeküßt! Als unten ich im Tale ging, da pochts ans Fensterlein: Kling kling! Ein holdes Mägdlein schaut heraus, Das sah so lieb, so freundliche aus.
Das liebe Mädchen angesicht vergess ich nun und nimmer nicht, das füllt mein armes Herz mit Weh, so lang, bis ich ein andres seh! Drum hat Gott so schön bedacht daß er die Wanderburschen macht’, denn wenn kein Wanderbursche wär, wo käm das liebe Wandern her? |