| lyric | Ein heimlich süsses Rauschen geht durch den grünen Wald, die Quellen ziehn, die Rehe lauschen, der Vöglein Lied verhallt.
O Wald, in deinen Räumen erlischt der heisse Kampf der Welt: Klinge nur leise, liebe Waldesweise, hier will ich ruhn und träumen!
Hier bin ich einst gegangen mit meinem Liebchen Hand in Hand, wir waren froh, wir kosten, sangen, die Welt in Blüten stand.
Wie dort des Himmels Bläue, glänzt der Erinn’rung lichter Schein. Klinge pur leise, liebe Waldesweise, singe von Lieb und Treue!
Wenn müd’ von langer Reise, und all’ des wirren Treibens müd’, dann such ich wieder deine Gleise mit einem letzten Lied.
O Wald mit lindem Wehen nimm dann wie einst den Wand’rer auf: Klinge nur leise, liebe Waldesweise, dinge von Wiedersehen! |