| lyric | Seht ihr den Sommer durch die Lüfte fliegen? in Gold und Blau so hab ich mirs gedacht. Nun ist er wieder auf die Welt gestiegen, nun gibt’s ein Blühn und Düften Tag und Nacht.
Die Falter wissen sich schon nicht zu lassen und taumeln glücklich in ein Meer von Licht, und Kinderjubel schallt auf allen Gassen, und überall ein Kinderangesicht.
Die kleinen Mädchen klatschen in die Hände und kräh’n vergnüglich in die blühende Welt, und in der Stadt sind auch die kahlsten Wände vom glühenden Glanz des Sonnenscheins erhellt.
Der arme Schuster selbst ließ seine Trauer und hämmert lustig auf den alten Schuh, und vor der Werkstatt tönt vom Vogelbauer des gelben Sängers heller klang dazu.
In allen Lüften wirbeln Lerchenlieder, und Schwalben jagen durch die gold’nen Höh’n, und aus den Gärten duftet weißer Flieder. Herrgott im Himmel, IST die Welt doch schön! |