| lyric | 1. Wie seh'n die Blumen fremd mich an, die an den Wegen blühen; die Quelle blickt so trüb darein und scheu die Thiere fliehen. Da ist’s ganz anders doch daheim, da lacht die Welt so blumig mir, in meiner Heimat ist es traut und meine Heimat ist bei dir.
2. Es klingt so dumpf der Vögel Sang, im Wald hör’ ichs nicht rauschen, es ist als würd’ die Langeweil’ aus jedem Busche lauschen. Da ist’s ganz anders doch daheim, da singt und rauscht es wonnig mir, in meiner Heimat ist es traut und meine Heimat ist bei dir.
3. Die Menschen hier sind kalt und fremd, ihr Wort, es weckt nicht Freuden, kein Auge strhalt zum Willkomm mir und keine Thrän’ zum Scheiden. Da ist’s ganz anders doch daheim, süss spricht dort Aug’ und Mund zu mir. in meiner Heimat ist es traut und meine Heimat ist bei dir. |