| lyric | 1. Die Winde rauschen, die Wolken zieh'n, o fraget nimmer: wohin? denn Wolken und Winde sie haben kein Herz, sie rauschen vorüber ohn’ Freude und Schmerz.
2. Die Blümlein erwachen, der Lenz ist nah, o saget ihm nimmer: bleib’ da! denn weiter erschließet der Himmel sein Zelt, der Frühling muß wandern, muß zieh’n durch die Welt.
3. Auch Vöglein kommen von nah’ und fern, sie kommen und gehen so gern! und immer begleitet sie jubelnder Schall, sie preisen den Schöpfer, er wohnt überall.
4. Nur du mein Herz, schaust sehnsuchtsvoll um? o fraget es nimmer: warum? wer’s niemals gefühlt, kann’s auch niemals verstehn, mein Herz sucht die Heimat so schön! |